Dr. Noa Ha

Dr. Noa Ha

Noa Ha quadr SW

Noa Ha, geboren in West-Deutschland und Kind einer indo-niederländisch-deutschen Familie, leitet Noa Ha seit 2018 das Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden. Nach der Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin studierte sie Landschaftsplanung an der TU Berlin und promovierte dort in der Architektur über Informalität und Rassismus am Beispiel des Straßenhandels in Berlin. Zunächst lehrte und forschte sie an der TU Berlin am Center for Metropolitan Studies sowie an der Humboldt-Universität im Bereich Historische Urbanistik, Stadt- und Raumsoziologie aus postkolonialer, dekolonialer und rassismuskritischer Perspektive. Sie interessiert sich für die vielschichtigen Prozesse der Raumproduktion, in die sich die Verflechtungen von Macht, Repräsentation und Subjektivierung einschreiben.

Seit Mai 2013 ist sie in den Vorstand des Migrationsrates Berlin-Brandenburg e.V. gewählt. Weiterhin ist sie aktiv in korientation e.V. und in der Critical Ethnic Studies Association (CESA).

 

Ausgewählte Publikationen:

Decolonize the City! Zur Kolonialität der Stadt – Gespräche | Aushandlungen | Perspektiven. Zwischenraum Kollektiv (Hrsg.). Münster: UNRAST-Verlag. 2017

Straßenhandel in Berlin. Öffentlicher Raum, Informalität und Rassismus in der neoliberalen Stadt. Bielefeld: transcript Verlag. 2016

Street Vending in the Neoliberal City. A Global Perspective on the Practices and Policies of a Marginalized Economy. Graaff, Kristina und Noa Ha (Hrsg.). New York: Berghahn. Link. 2015

Perspektiven urbaner Dekolonisierung: Die europäische Stadt als ‘Contact Zone’ in: s u b \ u r b a n. zeitschrift für kritische stadtforschung. Heft 3. Hier ansehen und herunterladen 2014