Prof. Dr. Manuela Boatcă

Prof. Dr. Manuela Boatcă

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Manuela Boatcă, geb. 1975 in Bukarest, ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Sozialstruktur und Globalisierung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und leitet dort das interdisziplinäre Masterprogramm Global Studies (in Zusammenarbeit mit University of Cape Town, FLACSO Argentina, Jawaharlal Nehru University Delhi and Chulalongkorn University Bangkok). Sie hat Anglistik und Germanistik an der Universität Bukarest studiert und an der KU Eichstätt-Ingolstadt in Soziologie promoviert. Sie hat längere Lehr- und Forschungsaufenthalte in Brasilien, den USA und Rumänien absolviert und war von 2012 bis 2015 Professorin für die Soziologie globaler Ungleichheiten am Lateinamerika-Institut der FU Berlin.

Ihre Arbeiten zu globalen Ungleichheiten, Weltsystemanalyse, post- und dekolonialen Perspektiven, Gender in Moderne/Kolonialität und zur Geopolitik des Wissens in „Ost“Europa und „Latein“America ist im Journal of World-Systems Research, Cultural Studies, South Atlantic Quarterly, Political Power and Social Theory, Berliner Journal für Soziologie, Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Zeitschrift für Weltgeschichte, Theory, Culture and Society und Current Sociology erschienen.

Ausgewählte Publikationen:

Global Inequalities beyond Occidentalism. Global Connections. London, New York: Routledge, 2016

Uneasy Postcolonialisms. In: The Worlds & Knowledges Otherwise Project (3)3, Center for Global Studies and the Humanities, 2013

(Hrsg. zusammen mit Willfried Spohn): Globale, multiple und postkoloniale Modernen. München: Rainer Hampp Verlag, 2010

(Hrsg. zusammen mit Encarnación Gutiérrez Rodríguez und Sérgio Costa): Decolonizing European Sociology, Farnham: Ashgate, 2010.