Preamble

Dekolonial e.V. Fachgesellschaft für rassismuskritische, postkoloniale und dekoloniale Forschung ist eine interdisziplinäre und transdisziplinäre gemeinnützige Organisation. Sie arbeitet fachübergreifen mit Organisationen und Einzelpersonen, die in der antikolonialen/dekolonialen und rassismuskritischen Arbeit tätig sind. Die Gesellschaft bekämpft Rassismus, insbesondere Rassismus gegen Roma und Sinti, anti-Black, Antisemitismus, und antimuslimischen Rassismus sowie Rassismus gegen Migrierte/Geflüchtete. Wir arbeiten zu aktuellen akademischen, politischen, kulturellen und sozialen Debatten im Kontext kolonialer Geschichte, postkolonialer Verhältnisse und dekolonialer Interventions- und Widerstandsstrategien. Dies machen wir, indem wir Veranstaltungen und Veröffentlichungen zu diesen Fragen durchführen und fördern. Wir arbeiten auf vier Ebenen:

(a) der akademischen;

(b) der künstlerischen-kulturellen;

(c) der praktischen und

(d) der gesamtgesellschaftlichen.

In diesem Sinne, verstehen wir uns als einen Zusammenschluss von Akademiker*innen, Künstler*innen, Praktiker*innen und Interessierte, die das Interesse verbindet nach der Ausbildung eines dekolonialen kritischen Denken und Praxis und dessen gesellschaftliche transformative Kraft. Zu unseren Themen gehören u.a., die Auseinandersetzung mit rassismuskritischen, postkolonialen und dekolonialen Wissen. Dabei richten wir ein Fokus auf Appropriationen, Marginalisation und Exklusionsmechanismen, die Epistemologie des Südens und ihren Produzent*innen betreffen. Wir setzen uns ein für eine intersektionale Anti-diskriminierungspolitik, die die strukturellen Barrieren, die den Zugang zu akademischer Bildung für Schwarze Menschen, People of Colour (BPoC), Migrierte, Exilierte und Menschen auf der Flucht einschränken abbaut bzw. abschafft. Wir machen prekäre Arbeitsbedingungen zum Thema und setzen uns gemeinsam mit anderen Organisation für intersektionale Gerechtigkeit, insbesondere am Arbeitsplatz ein.